AMREFs Initiative gegen die weibliche Genitalbeschneidung

 

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Das ist Leah. Noch vor wenigen Jahren wurde in ihrem Dorf in Kenia die weibliche Genitalbeschneidung (female genital cutting/FGC) praktiziert, eine gefährliche und sowohl körperlich als auch psychisch schädliche Initiation in die Weiblichkeit.

Auch sind Mädchen danach oft gezwungen, die Schule zu verlassen und zu heiraten.
Amref Health Africa will erreichen, dass die Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung beendet wird. Dazu werden respektierte Mitglieder einer Dorfgemeinschaft ausgebildet, die in weiterer Folge die Dorfbewohner über die vielen negativen Auswirkungen der Beschneidung aufklären. Die Communities setzen dann alternative Übergangsriten für junge Mädchen ein, in denen viele der traditionellen Zeremonien beibehalten werden, die Beschneidung aber durch eine dreitägige Gesundheitsausbildung ersetzt wird.

Leah ist jetzt 16 und beendet derzeit ihre Ausbildung. Sie reflektiert über die Änderung in ihrer Gemeinde:
„Es war neu, aber es kam nicht aus dem Nichts. Mitarbeiter von Amref Health Africa verbrachten Jahre im Gespräch mit Menschen im Dorf, mit den Dorfältesten, damit diese die Gefahren der Beschneidungen ver-stehen. Wir sind sehr glücklich, dass bei uns diese Änderung gelungen ist“.

Sehr viele junge Frauen in Afrika sind noch immer von der weiblichen Genitalverstümmelung bedroht. Unterstützen Sie AMREF, damit durch Aufklärung und Schulung ein Ende dieser gefährlichen Praxis erzielt wird.

TBA

 

AMREF Austria Jahresbericht 2015

Download: Jahresbericht 2015_2