AMREF Austria inc. Flying Doctors Service

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AMREF Austria inc. Flying Doctors Service

5.000 Kilometer mit dem Pferd durch Afrika

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Diashow mit Live Musik von und mit Horst Hausleitner am 12.06.2010 am Steggut in Schwarzach/Pongau.

Dieser Abend zugunsten von AMREF war etwas ganz Besonderes: Horst Hausleitner, Künstler und Abenteurer, erzählte von seiner langen Reise zu Pferd durch Afrika. Er berichtete über fantastische Landschaften, Begegnungen mit Menschen und Tieren des Kontinents, und zwischendurch griff er zum Saxophon und untermalte die eindrucksvollen Bilder musikalilsch.

"Dieser Ritt hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin: glücklich", antwortet Horst Hausleitner auf Journalistenfragen, "ich habe gelernt, auch in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren. Alltagstrott und Stress kenne ich nicht mehr. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, dass ich lebe, Freunde um mich und Spaß an meinem Beruf habe."

Weitere Informationen über den Vortrag und den Künstler finden Sie auf http://www.horsthausleitner.com

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Unsere Days of Dialogue 2010

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Herzlichen Dank für das große Interesse und die rege Teilnahme an den Veranstaltungen rund um das Thema Afrika, die im Mai 2010 in Salzburg stattfanden. Und ein weiteres Dankeschön an die zahlreichen Institutionen und Vereine, die sich aktiv beteiligt haben, um Afrika mit all seinen Facetten in den Fokus zu rücken! Hier einige der Highlights - weitere Fotos finden Sie auf Facebook unter "AMREF Austria":

Afrikanischer Kurzfilmeabend im DAS KINO mit Vincho Nchogu

Die Filmemacherin Vincho Nchogu, die mit ihrem Werk bereits in Cannes vertreten war, besuchte Salzburg und DAS KINO, stellte Kurzfilme von sich und KollegInnen vor und stand für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Am selben Tag fand dort auch die Vernissage des Projekts Baunan statt, in Kooperation mit Ke Nako, mit dem aus dem Senegal stammenden Künstler Cheikh Niass. Wir danken dem Team vom DAS KINO, allen voran Direktor Dr. Michael Bilic und Mag. Renate Wurm, für die Zeit und Energie, die sie in diesen großartigen Abend investiert haben.


Das Black & White Fest für Afrika


Das Black & White Fest fand am 14. Mai im Gwandhaus statt. Der Abend präsentierte sich heuer besonders stimmig -  der afrikanische Rhythmus stand überall im Vordergrund, ob bei den Trommlern, der Band, dem Fingerfood oder dem DJ.

Moderatorin Claudia Dallinger führte auf charmante Art durch das vielseitige Proramm. Topmodel Iris Strubegger, Klaus Eberhartinger, Franz Buchrieser und Franz Hiegelsperger verbreiteten strahlende Laune. Der neue AMREF TV-Spot wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen, die Modenschau mit afrikanischen und Gössl-Trachten kam sehr gut an und das Marathon Gewinnspiel war ein voller Erfolg.

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Ke Nako Afrika - Afrika jetzt!

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Die diesjährigen Days of Dialogue von AMREF Austria fanden vom 09. - 16.05.2010 statt und wurden in Kooperation mit der Initiative Ke Nako gestaltet.

Der Hintergrund dieser Initiative ist, dass 2010 erstmals eine Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet. Geschätzte 1,5 Milliarden Menschen werden das Ereignis auf den Bildschirmen live mitverfolgen. Dieses enorme öffentliche und mediale Interesse bietet auch für die Bildungs-, Kultur- und Informationsarbeit in Österreich große Chancen.

Aus diesem Anlass startete die Austrian Development Agency (ADA) gemeinsam mit dem Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (vidc) und der Afrika Vernetzungsplattform die österreichweite Initiative Ke Nako Afrika – Afrika jetzt!

Ke Nako Afrika – Afrika jetzt! zielt darauf ab, Wissbegierde und Interesse zu wecken. Ohne Miseren zu verschweigen, hat die Initiative das vorrangige Ziel, ein vielfältigeres und positives Image von Afrika in der Öffentlichkeit zu etablieren. Stereotype und Widersprüche unserer Afrika-Bilder sollen thematisiert und differenzierte, überraschende oder neue Sichtweisen vermittelt werden.

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AMREFs Devise: Ausbildung ist essentiell

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2010

„Clinical Officers“ spielen eine Schlüsselrolle in den Gesundheitsdiensten vieler afrikanischer Staaten. Sie haben eine medizinische Grundausbildung und können 60-80 % der Aufgaben eines Arztes übernehmen, ihre Ausbildung ist aber deutlich billiger und schneller. Im südlichen Sudan stehen für eine Bevölkerung von ca. 10 Millionen nur cirka 100 Ärzte  zur Verfügung. 130 der 200 Clinical Officer wurden von AMREF ausgebildet. Es gibt dort 4.600 ausgebildete Health Worker – mehr als 17.000 werden benötigt.

Das Maridi National Health Training Institute von AMREF öffnete seine Pforten 1998, inmitten des Bürgerkriegs. 2001 gab es die ersten Studienabgänger. Der dreijährige Kurs in Public Health Care, Nursing Care and Surgical Procedure deckt viele Bereiche ab, von Anatomie und Orthopädie über Pathologie, Pharmakologie bis hin zu Psychologie und Psychiatrie. Die Ausbildung bringt qualifiziertes, vielseitiges medizinisches Fachpersonal hervor, das Krankheiten diagnostizieren und behandeln kann, Operationen und die Gesundheitsbildung von Gemeinden durchführen kann. Durch den Krieg konnten viele Studenten keine weiterführende Schule abschließen. Als Konsequenz beinhaltet die Ausbildung jetzt auch Grundkurse in Mathematik, Englisch und Biologie.

AMREF hat nun auch damit begonnen, ortsansässige Hebammen auszubilden. Der südliche Sudan hat die höchste Anzahl von schwangerschaftsbezogenen Todesfällen weltweit – zwei von 100 Schwangerschaften enden mit dem Tod. Das verwundert kaum in einem Land, wo 20 Hebammen eine Bevölkerung von ca. 8-10 Millionen Menschen betreuen. Frauen sterben unnötigerweise an Beschwerden, die einfach zu behandeln wären, wenn ausgebildetes Personal zur Verfügung stünde. Schwangere Frauen müssen, um zu einer Hebamme zu gelangen, oft viele Kilometer zu Fuß zurücklegen. Allzu oft sterben sie auf dem Weg oder verlieren ihr Kind. AMREF bildet derzeit 44 Hebammen in Yei, Lui und Maridi aus. Bewerberinnen aus abgelegenen Gegenden ohne Hebamme werden dabei bevorzugt angenommen.Themen sind häufige Komplikationen während der Geburt, Vorsorge und Nachsorge. Sie werden auch dazu ausgebildete, die Symptome für schwere Komplikationen zu erkennen, damit sie die Frauen an ein entsprechend ausgerüstete Einrichtungen überweisen können. Die 18-monatige Ausbildung umfasst sowohl die Theorie als auch praktische Arbeit unter Supervision.

 
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