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Wussten Sie schon? - Fakten über Tanzania

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  • Tanzania hat 41 Millionen Einwohner, 43 % sind jünger als 15 Jahre. Die Lebenserwartung beträgt 52 Jahre.

  •  75 % der Menschen leben in ländlichen Gebieten (Stand 2008). Von diesen haben nur wenig mehr als die Hälfte (55 %) Zugang zu sauberem Trinkwasser.

  • 30 % der Einwohner sind Analphabeten.

  • Die Säuglingssterblichkeit beträgt 6,9 pro 100 Lebendgeburten. Lediglich 46 % der Frauen werden während der Geburt von qualifiziertem Personal betreut.

  • Tanzania beherbergt mehr als eine halbe Million Flüchtlinge, mehr als jedes andere afrikanische Land.Sie kommen vor allem aus Burundi und der Demokratischen Republik Kongo.

  • Geschätzte 2,2 Millionen Menschen in Tanzania leben mit HIV/AIDS. Im Jahr 2007 starben 96.000 Menschen an AIDS.

  • 90 % der Todesfälle bei Kindern sind auf vermeid- und behandelbare Krankheiten wie Malaria, Lungenentzündung, Mangelernährung, Durchfall sowie HIV/AIDS und geringes Geburtsgewicht zurückzuführen.

    (Quellen: AMREF, CIA World Factbook)


 

Asrats Geschichte

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Dr. Asrat Mengiste trifft im Kilimanjaro Christian Medical Centre in Moshi, Tanzania ein. Es ist acht Uhr morgens, und es warten bereits 70 Patienten auf die Behandlung. Im Operationssaal sind 20 örtliche Ärzte. Dr. Mengiste spricht mit ihnen über jede medizinische Entscheidung und Behandlung, die er durchführt. Innerhalb von vier Tagen wird er 40 Patienten operieren und dabei sein medizinisches Fachwissen an eine weitere Gruppe Mediziner weitergeben.

Die Patienten reisen aus dem ganzen Umland an, um Dr. Mengistes Team zu treffen. "Die Operationen machen einen großen Unterschied im Leben meiner Patienten aus. Die meisten von ihnen haben lange gelitten, oft seit ihrer Geburt. Es kann sich um eine Gaumenspalte handeln, sodass derjenige nicht reden, essen oder die Schule besuchen kann. Es kann eine Verbrennung sein, durch die jemand nicht mehr gehen oder etwas festhalten kann", führt Dr. Mengiste aus.

Mehr als 60 % der wartenden Patienten sind Kinder. Unter ihnen befindet sich auch die vier Monate alte Angelina, deren Mund und Nasenlöcher auf Grund einer Lippenkiefergaumenspalte stark deformiert sind. Angelinas Mutter hat sie sechs Stunden lang zur am nächsten gelegenen Busstation getragen, um sie zum AMREF-Team in Moshi zu bringen. Angelina kann auf Grund ihrer Missbildung nicht an der Brust trinken - ihre Mutter muss sie tröpfchenweise mit Milch und Brei füttern.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Februar 2009 um 16:13 Uhr Weiterlesen...
 

AMREF in Tanzania

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Die großflächige Ausbreitung von HIV in Tanzania trägt sehr zur Gesundheitskrise dieses Landes bei. Außerdem sind die Sterblichkeitsraten bei Müttern sehr hoch, und es fehlt an medizinischem Personal. Aber die Kindersterblichkeit ist in den letzten fünf Jahren auf Grund verbesserten Zugangs zu Gesundheitseinrichtungen und besseren sanitären Bedingungen um ein Viertel gesunken.

AMREF arbeitet in ganz Tanzania, hilft Gemeinden und unterstützt die Regierung auf allen Ebenen. Eine halbe Million Menschen wurden auf HIV getestet.

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